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Philatelia Medica 220

Diese Seite bietet drei ausgewählte Leseproben aus der PM 220. Sie geben exemplarische Einblicke in die thematische Vielfalt der Ausgabe, die medizinische, pharmazeutische und kulturgeschichtliche Fragestellungen mit der Philatelie verbindet.

 Die Auswahl reicht von einer kritischen Auseinandersetzung mit den strukturellen Grenzen der kurativen Medizin im Umgang mit dem Sterben im 20. Jahrhundert, über die wegweisende Perspektive von Cicely Saunders, die aus persönlicher Erfahrung heraus eine neue Haltung zum Leiden entwickelte und damit den Grundstein für die Palliativmedizin legte, bis hin zu einem Blick auf die Bedeutung von Nähe und sozialen Bindungen am Lebensende – nicht nur beim Menschen, sondern auch im Verhalten von Tieren.
Alle Beiträge sind philatelistisch reich illustriert – ideal für alle, die sich für Philatelie und medizinische Themen interessieren.

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INHALTSVERZEICHNIS:

LESEPROBE 1

Heilen um jeden Preis – doch was, wenn Heilung nicht mehr möglich ist?
Die moderne Medizin stößt am Lebensende an ihre Grenzen: Das Sterben bleibt oft unsichtbar in einem System, das auf Therapie und Erfolg ausgerichtet ist. Warum genau hier ein Umdenken begann – und wie daraus eine neue Form der Medizin entstand.

LESEPROBE 2

Schmerz ist mehr als ein Symptom – und Leiden mehr als ein medizinisches Problem.
Cicely Saunders erkannte früh, dass Sterbende nicht nur körperlich leiden, sondern auch seelisch, sozial und existenziell – und begründete damit eine Medizin, die den Menschen am Lebensende ganz in den Blick nimmt.

PM220 für Webseite-Saunders

LESEPROBE 3

Wenn ein Leben endet, bleibt kaum jemand wirklich allein – auch nicht im Tierreich.
Elefanten, Delfine oder Schimpansen zeigen Nähe, Berührung und Verharren bei sterbenden Artgenossen – und machen sichtbar, dass Fürsorge am Lebensende tiefer in unserer Natur verankert ist, als wir oft denken.

PM220 für Webseite-tiernähe